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Berner Bote, Volkshaus Berne

Schwimmbäder in Bramfeld und Farmsen bleiben!

Posted on 2025-12-122025-12-13

Unter dem postfaktischen Motto „Im neuen Jahr schließt der rot-grüne Senat unser Schwimmbad“ veranstaltete der Bramfelder Bürgerschaftsabgeordnete Sandro Kappe heute auf dem Bramfelder Markt einen Infostand – nicht ohne Widerspruch.

Kappe-Plakat

Zunächst, das städtische Schwimmbad in Bramfeld ist nicht von Schließung betroffen. Der rot-grüne Senat schließt kein Schwimmbad! Kappe, der schlicht und mutwillig die Unwahrheit verbreitet, zielt mit seiner Veranstaltung in Bramfeld auf das private Schwimmbecken in den, ehemals vom Berufsförderungswerk Farmsen im Marie-Bautz-Weg genutzten Gebäude  ab.

Die Unternehmens­gruppe Perspektiv-Kontor Hamburg (PepKo) hatte das 1962 gegründete Berufsförderungswerk deutlich verkleinert und dabei die Nutzung mehrerer Gebäude am alten Standort aufgegeben. In den nicht mehr genutzten Gebäuden waren nach der Schließung Geflüchtete untergebracht, bis bezirkliche Planungen zum Wohnungsbau umgesetzt werden sollen.

Im Zusammenhang mit dieser Nutzung konnte die frühere rot-grüne Bezirkskoalition den vorübergehenden Weiterbetrieb des Schwimmbads, erreichen, welches u.a. von zahlreichen Vereinen weitergenutzt wurde.

Am Hermelinweg in Farmsen entsteht nun auf dem ehemaligen Schulparkplatz ein neues zukunftsfähiges Vereinsschwimmbecken, das von den Schwimm- und Sportfreunden Farmsen betrieben werden wird. Der Bau hat bereits begonnen, Mitte 2027 wird das neue Schwimmbad fertig sein und dann für den Schwimmunterricht zur Verfügung stehen. Das Lehrschwimmbecken ist für den Schwimmunterricht von Kindern und Jugendlichen sowie für die soziale Infrastruktur in Farmsen von großer Bedeutung.

Insgesamt werden rund 21 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln für Baukosten und Erschließung investiert. Dass überhaupt ein neues Schwimmbecken gebaut wird, ist dem beharrlichen Einsatz von SPD und Grünen auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene zu verdanken.

Regina Jäck, MdHB

Nur durch intensive Gespräche konnten 2018 die erforderlichen Mittel aus dem Bundesprogramm Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur eingeworben und bereitgestellt werden.

In den Debatten in der Bezirksversammlung war von Anfang an klar, dass es keinen lückenlosen Übergang geben wird, es war allen Beteiligten (auch der CDU, die an diesen Debatten beteiligt war) bewusst, dass zwischen Abriss und Fertigstellung des neuen Bades wahrscheinlich eine zeitliche Lücke entstehen würde. Der Forderung der damaligen rot-grünen Bezirkskoalition, „eine Nutzung der Schwimmhalle im Zuge des Umgestaltungsprozesses des Geländes des Berufsförderungswerkes längst möglich sicherzustellen, soweit hierdurch Abriss oder Baumaßnahmen nicht erheblich gestört würden“ (Drs. 20-7139) schlossen sich der Regionalausschuss und die Bezirksversammlung Wandsbek einstimmig an, auch der damalige Bezirksabgeordnete Sandro Kappe hob hierfür die Hand, auch wenn er sich nun nicht mehr erinnern mag. Über den Zeitplan entscheiden nicht Senat oder Bezirk, sondern der private Eigentümer.

Wichtig war der rot-grünen Koalition in erster Linie, dass es wieder ein zweites Schwimmbecken in Farmsen geben wird. Der Neubau wurde im Auftrag des Bezirksamts Wandsbek von Bäderland Hamburg GmbH koordiniert und wird mit höchstmöglichen energetischen Standards umgesetzt. Es werden vier Schwimmbahnen mit einer Länge von jeweils 25 Meter entstehen. Das bisher von den Schwimm- und Sportfreunden GmbH weiter betriebene Schwimmbad im ehemaligen Berufsförderungswerk wird Ende Januar vom neuen Eigentümer der Fläche geschlossen, weil dort neue Wohnungen entstehen sollen. Die Stadt Hamburg war zu keinem Zeitpunkt noch Eigentümer dieses privaten Schwimmbeckens.

Für die Übergangszeit erhalten die Betreiber in den umliegenden Bädern der Bäderland Wasserzeiten, z.B. in Bramfeld und Rahlstedt. Zusätzlich werden in Kooperation mit dem FTV einige Beckenzeiten im Lehrschwimmbecken am Bramfelder Weg (das auf Initiative von rot-grün saniert und wieder zur Nutzung freigegeben wurde, nachdem der CDU -geführte Senat es aufgegeben hatte) zur Verfügung gestellt. Die Gespräche der Schwimm- und Sportfreunde GmbH mit der Bäderland werden laufend fortgeführt.


Monatszeitschrift für Farmsen-Berne und Umgebung.

  • Berner Bote als PDF
  • Faktencheck: Ein neues Vereinsschwimmbecken für Farmsen
  • BB 05/2019: Kommunalpolitische Fahrradtouren in Farmsen-Berne und Oldenfelde
  • BB 05/2019: Neun Millionen für Farmsen-Berne
  • BB 12/2021: Betreiber für Schwimmbad in Farmsen gesucht
  • Drs. 20-6970 Fläche des Berufsförderungswerks Hamburg ....
  • Drs. 20-7139 Schwimmhalle im Berufsförderungswerk so lange wie möglich offenhalten! (SPD/Grüne)

1 thought on “Schwimmbäder in Bramfeld und Farmsen bleiben!”

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