Im März haben die Vertreter aus Senat, Wohnungswirtschaft und Hamburger Bezirken die Vereinbarung für das Bündnis für das Wohnen für den Zeitraum bis 2030 unterzeichnet.
Für die Bündnispartner steht weiterhin an erster Stelle, die Hamburger Wohnbevölkerung mit bezahlbarem und lebenswertem Wohnraum zu versorgen. Neben dem Wohnungsneubau wird auch die Sanierung in der laufenden Legislatur eine zentrale Rolle spielen.
Seit seiner Gründung im Jahr 2011 wurden in Hamburg mit Hilfe des Bündnisses rund 145.000 Wohnungen genehmigt und über 110.000 neue Wohnungen fertiggestellt, davon allein über 30.000 neue Sozialwohnungen. Auch die im Metropolenvergleich moderate Durchschnittsmiete von 9,11 Euro pro Quadratmeter, welche die aktuelle Hamburger Mietenstudie ausweist, zeigt, dass die kooperative Wohnungsbaupolitik des Bündnisses erfolgreich ist.
Der erfolgreiche gemeinsame Weg wird mit der Unterzeichnung in den kommenden vier Jahren fortgesetzt. Der Wohnungsneubau bleibt für das Bündnis eine zentrale Maßnahme, um den Wohnungsmarkt zu entlasten. Mit der Novellierung der Hamburgischen Bauordnung, der Digitalisierung des Baugenehmigungsverfahrens, dem Hamburg-Standard sowie der sozialen Wohnraumförderung wurden in der letzten Legislatur die Weichen gestellt, um günstiger und schneller bauen zu können. Auch auf Bundesebene wurden mit der Novellierung des Baugesetzbuches (sogenannter Bauturbo) unterstützende Rahmenbedingungen geschaffen.
Neben dem Wohnungsneubau wird in der laufenden Legislatur ein besonderer Fokus auf der Sanierung von Gebäuden liegen. Das Ziel, den Wohngebäudebestand möglichst schnell und sozialverträglich klimaneutral umzubauen, nimmt für die Bündnispartner eine besondere Bedeutung ein. Die Priorität wird weiterhin darauf liegen, schnellstmöglich die Wärmeversorgung der Wohngebäude auf erneuerbare Energien umzustellen und den Energieverbrauch durch maßvolle energetische Sanierung zu reduzieren. Bestandsentwicklung bedeutet aber auch weiterhin soziale Quartiersentwicklung, behutsame und durchdachte Nachverdichtung sowie der altengerechte Umbau der Quartiere.

