Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen wollen die kommunalen Gebäude der Offenen Kinder- und Jugendarbeit langfristig und bedarfsgerecht weiterentwickeln. Mit einem gemeinsamen Antrag setzen sie sich für eine systematische Sanierung und Modernisierung der Gebäude ein (HBü-Drs. 23/5050).
Vorgesehen sind unter anderem eine umfassende Bestandsaufnahme aller Einrichtungen, ein Sanierungsfahrplan sowie die Entwicklung standardisierter Modulbauten für Neubauten. Über den rot-grünen Antrag entscheidet die Hamburgische Bürgerschaft in ihrer Sitzung am 2. September.
Dazu Cem Berk, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Hamburg: „Häuser der Jugend sind wichtige Orte für Kinder und Jugendliche in unseren Stadtteilen. Hier finden junge Menschen Begegnung, Unterstützung und Raum, um ihre Freizeit zu gestalten und eigene Ideen umzusetzen. Deshalb wollen wir die Gebäude der Offenen Kinder- und Jugendarbeit Schritt für Schritt modernisieren und erstmals einen systematischen Sanierungsfahrplan entwickeln. So schaffen wir langfristig Planungssicherheit und sorgen dafür, dass die Einrichtungen den Anforderungen moderner Kinder- und Jugendarbeit gerecht werden. Mit standardisierten Modulbauten wollen wir zudem die Voraussetzungen schaffen, Neubauten künftig schneller und wirtschaftlicher realisieren zu können.“
Dazu Lisa Kern, Sprecherin für Bezirke, Kinder, Jugend und Familie: „Die Häuser der Jugend leisten großartige Arbeit und sind wichtige Orte für Kinder und Jugendliche in ganz Hamburg. Doch viele Gebäude sind in die Jahre gekommen und entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Wir wollen sie deshalb langfristig so sanieren und modernisieren, dass sie attraktive Orte für junge Menschen bleiben, vielfältige Freizeitangebote ermöglichen und zugleich energetisch auf einem zeitgemäßen Stand sind. Dabei müssen wir auch die Folgen des Klimawandels mitdenken: Hitzeschutz, Verschattung, Begrünung und ein guter Umgang mit Starkregen gehören für uns zu einer zukunftsfesten Sanierung dazu. Wo eine Sanierung nicht mehr sinnvoll ist oder neue Standorte entstehen sollen, können standardisierte Modulbauten eine gute und kostengünstige Alternative sein. Diese wollen wir gezielt für die Bedürfnisse der Offenen Kinder- und Jugendarbeit entwickeln.“
Quelle: Pressemitteilung 131 / 24. August 2026 der SPD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft


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