Am 18. Juli hat die Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH unter anderem Nutzerinnen und Nutzer der Gartenstadt Siedlung Berne zu einer Informationsveranstaltung zur sogenannten „Nachfragebündelung“ eingeladen. Die Genossenschaft wurde zunächst von Mitgliedern auf diese Einladung aufmerksam gemacht – die Deutsche Glasfaser hat die Gartenstadt Hamburg eG weder über einen geplanten Ausbau informiert noch in die Vorbereitung der Veranstaltung eingebunden. Die Einladung erfolgte somit nicht über die Genossenschaft.
Zu Beginn der Veranstaltung wurde zudem der Eindruck erweckt, die Gartenstadt Hamburg eG blockiere den Glasfaserausbau – Diese Darstellung ist nicht zutreffend. Die Genossenschaft hat nach Kontaktaufnahme von Anfang an deutlich gemacht, dass sie jedem Anbieter für kon-struktive Gespräche offensteht – selbstverständlich auch der Deutschen Glasfaser. Ein entsprechendes Gesprächsangebot wurde seitens der Genossenschaft unterbreitet. Der vereinbarte Termin wurde jedoch von der Deutschen Glasfaser kurz-fristig abgesagt. Auf unsere weiteren Gesprächsbitten hat die Deutsche Glasfaser GmbH zu Redaktionsschluss nicht reagiert.
Klar ist: Ein Glasfaserausbau in der Gar-tenstadt Siedlung ist mit besonderen Herausforderungen verbunden. Aufgrund der weitläufigen Wege innerhalb der Siedlung müssten sehr lange Leitungsstrecken verlegt werden. Dies macht den Ausbau für Anbieter wirtschaftlich anspruchsvoll. Ob eine tragfähige Lösung gefunden werden kann, hängt daher sowohl vom Interesse der Anbieter als auch vom tatsächlichen Bedarf der Bewohnerinnen und Bewohner ab.
Die Gartenstadt Hamburg eG wird die weitere Entwicklung im Bereich des Glasfaserangebotes weiterhin aufmerksam verfolgen und dabei die Interessen ihrer Mitglieder konsequent im Blick behalten.
Florian Kopitzki

