Der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) hat die Flächenbilanz für 2025 vorgestellt. Auch im vergangenen Jahr hat Hamburg mehr Flächen dazugekauft als abgegeben und damit ihre Ziele für eine nachhaltige Stadtentwicklung erneut erreicht.
Insgesamt konnte Hamburg 2025 87,8 Hektar neu erwerben – sei es durch gezielte Ankäufe oder die Ausübung von Vorkaufsrechten. Ein Teil davon (37,7 Hektar) ging in das vom Landesbetrieb verwaltete Allgemeine Grundvermögen (AGV), ein weiterer Teil wurde im Auftrag anderer Behörden gesichert (50,1 Hektar, überwiegend für Straßen, Hochwasserschutz, Naturschutz und Stadtgrün). Insgesamt investierte die Stadt rund 49,3 Mio. € in neue Flächen (Beurkundungsdatum 2025), davon 38,3 Mio. € für AGV-Flächen und 11 Mio. € für Flächen anderer Behörden.
Dem gegenüber stehen Verkäufe von 81,8 Hektar sowie die Vergabe von Erbbaurechten an 8,5 Hektar. Die Einnahmen aus den Verkäufen beliefen sich auf 14 Mio. €. Hamburg wächst also auch beim städtischen Grundbesitz. Der Umfang der Flächen im Eigentum der Freien und Hansestadt Hamburg (Stadt Hamburg im Grundbuch, ohne öffentliche Unternehmen) stieg von 29.485 Hektar im Jahr 2024 auf rund 29.505 Hektar im Jahr 2025. Zudem spielen auch die städtischen Unternehmen dabei eine wichtige Rolle: Zum Stichtag 6.1.2026 besaßen die öffentlichen Unternehmen, an denen Hamburg mehrheitlich beteiligt ist, zusammen 7.834 Hektar.
Insgesamt kommt die Stadt – gemeinsam mit ihren Unternehmen – auf einen Flächenbestand von 37.340 Hektar. Das entspricht rund 49,5 Prozent der gesamten Fläche Hamburgs.
Lars Pochnicht

