Die Gartenstadt Hamburg eG hat bei ihrer Vertreterversammlung am 23. Juni 2026 im Berner Volkshaus auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurückgeblickt. Vorstand und Aufsichtsrat berichteten von einer soliden wirtschaftlichen Lage der Genossenschaft. Zu den wichtigen Themen gehörten die abgeschlossene Einblasdämmung der Siedlungshäuser, die Neubauplanung an der Kathenkoppel und insbesondere das Projekt „Gemeinschaftliches Wohnen Berne“, für das inzwischen ein Bebauungsplanverfahren eingeleitet wurde.
Die Vertreterversammlung beschloss eine Dividende von 3 Prozent. Der Jahresüberschuss 2025 betrug 1.257.150,50 Euro. Davon werden 125.715,05 Euro in die gesetzliche Rücklage und 775.773,20 Euro in andere Ergebnisrücklagen eingestellt. Der Bilanzgewinn von 355.662,25 Euro soll als Dividende ausgeschüttet werden. Vorstand und Aufsichtsrat wurden jeweils entlastet.
Bei den anschließenden Wahlen zum Aufsichtsrat kandidierten die drei turnusmäßig ausscheidenden Mitglieder erneut. Von den 44 anwesenden Vertreterinnen und Vertretern erhielt Henning Kiani 40 Stimmen, Alexander Matthies 39 Stimmen und Tobias Prautzsch 30 Stimmen. Alle drei wurden damit für weitere drei Jahre in den Aufsichtsrat gewählt.
Außerdem stimmte die Vertreterversammlung einer Erhöhung des Budgets des Aufsichtsrats von bislang 30.000 auf 40.000 Euro zu. Das bisherige Budget bestand seit 2008. Als Gründe wurden insbesondere gestiegene Aufwandsentschädigungen sowie höhere Kosten für Fortbildungen und die Ausbildung neuer Aufsichtsratsmitglieder genannt.
Auch bei der Gartenstadt Hamburg Stiftung gab es eine Wahl: Sonja Pochnicht wurde ohne Gegenkandidatin für weitere drei Jahre in den Beirat der Stiftung gewählt.
Als eine der größten Aufgaben der kommenden Jahre bezeichnet die Genossenschaft die energetische Sanierung ihres Haus- und Wohnungsbestands. Damit seien erhebliche finanzielle Herausforderungen verbunden.

