Vor zehn Jahren haben sich Behörden, Bezirke und Landesbetriebe zusammengetan, um Hamburg für Radfahrende und Fußgänger spürbar besser zu machen. Im Juli zog das Bündnis für den Rad- und Fußverkehr Bilanz:
Seit 2016 sind in Hamburg fast 500 Kilometer neue oder erneuerte Radwege entstanden, das Radnetz wurde um über 200 Kilometer erweitert und umfasst heute 23 Hauptrouten, zahlreiche Fahrradstraßen und eine moderne Wegweisung.Zudem sind rund 30.000 neue Fahrradstellplätze an U- und S-Bahnstationen entstanden. Und auch der Ausbau von StadtRAD auf 4.300 Räder an über 350 Stationen in mehr Stadtteilen machen das Radfahren in der Stadt attraktiver.
Im selben Zeitraum ist der Radverkehr in Hamburg um 42 Prozent gestiegen. Verlässliche Zahlen dazu liefern heute 180 Dauerzählstellen an 110 Standorten, die die Radverkehrsinfrastruktur kontinuierlich im Blick behalten. Bedeutende städtebauliche Maßnahmen wie die Umgestaltung des Jungfernstiegs oder die noch in diesem Jahr in die Umsetzung gehende Steinstraße mit breiten Radwegen und verbesserten Flächen für Fußverkehr und Aufenthalt, setzen Prioritäten für Nahmobilität und Aufenthaltsqualität in der Innenstadt.
Aber auch in allen Hamburger Bezirken wurden zahlreiche Projekte realisiert, die Aufenthaltsqualität und aktive Mobilität fördern. So wurden in Wandsbek die Stormarner Straße, der Frahmredder, der Eulenkamp, die Fabriciusstraße, der Gustav-Seitz-Weg, die Schimmelmannstraße, die Straße Am Stadtrand sowie die Berner Straße umgebaut.
Lars Pochnicht

