Hamburg kommt beim Photovoltaik-Ausbau voran. Die Gesamtanzahl der Photovoltaikanlagen und die installierte Gesamtleistung auf öffentlichen Gebäuden steigen deutlich an. Mit insgesamt nun 286 Anlagen und einer Gesamtleistung von 11.153 kWp (Kilowatt-Peak oder Kilowattspitzenleistung) wurde im Jahr
2025 ein neuer Höchststand erreicht. Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Stadt den Ausbau der Solarenergie konsequent und wirkungsvoll vorantreibt. Von den 286Anlagen wurden im Jahr 2025 48 neue PV-Anlagen auf öffentlichen Nichtwohngebäuden errichtet.
Besonders bemerkenswert ist der Leistungszubau: Mit 3.680 kWp wurde fast 20 Prozent mehr Leistung installiert als im Vorjahr (3.077 kWp), womit die installierte Gesamtleistung um fast 50 Prozent von 7473 kWp auf 11.153 kWp erhöht werden konnte. Damit könnte man bei durchschnittlicher Leistung und mittlerem Verbrauch mit einem Elektroauto über 1.800-mal die Erde umrunden oder den jährlichen Strombedarf von rund 3.700 Haushalten decken.
Dies unterstreicht die erfolgreiche Strategie, den Fokus verstärkt auf größere und leistungsstärkere Anlagen zu legen. So war es für HEnW KommunalEnergie GmbH (HKE) im Jahr 2025 möglich, allein auf öffentlichen Gebäuden insgesamt 35 neue Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 2.828 kWp zu errichten – durchschnittlich also rund 80 kWp pro Anlage.
Zudem konnte durch HKE eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 393 kWp auf dem Congress Center Hamburg (CCH) realisiert werden. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Jahr 2025 sind die großen Fortschritte bei der Umsetzung von PV-Projekten auf Gebäuden im Verantwortungsbereich von Schulbau Hamburg (SBH). Schulen bieten nicht nur umfangreiche Dachflächen, sondern profitieren auch unmittelbar von der Eigenstromnutzung. Diese Projekte leisten einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung.
Lars Pochnicht

