Im März ist die modernisierte Zentrale Notaufnahme des Katholischen Kinderkrankenhauses Wilhelmstift in Rahlstedt wieder eröffnet worden.
Vor zwei Jahren hatte ein Starkregen die Notaufnahme erheblich beschädigt, deshalb mussten die Räumlichkeiten umfangreich saniert werden. Und es wurde nicht nur saniert, sondern auch modernisiert: Neue Räumlichkeiten für die Ersteinschätzung von Kindern, ein sogenannter Triage-Bereich. Diesen unterstützt die Stadt mit 1 Mio. Euro und finanziert darüber hinaus Investitionen in moderne Medizintechnik mit weiteren 6 Mio. Euro.Die Notaufnahme war im August 2024 infolge eines Starkregenereignisses erheblich beschädigt worden. Die Kosten für die Beseitigung des Wasserschadens sind noch nicht vollständig ermittelt, sollen aber durch die Versicherung getragen werden. Im Zuge der notwendigen Sanierungsarbeiten wurde die Gelegenheit genutzt, die Notaufnahme baulich und organisatorisch neu zu strukturieren und an aktuelle Anforderungen der Notfallversorgung anzupassen.
Im Mittelpunkt der Umgestaltung steht ein neuer Bereich für die schnelle medizinische Ersteinschätzung von Patientinnen und Patienten. Dafür wurden drei separate sogenannte Triage-Räume eingerichtet. Zudem wurden der Aufnahme- und Tresenbereich sowie die Leitstelle neu geordnet. Die neuen Strukturen verbessern die Privatsphäre und den Datenschutz für Patientinnen und Patienten und sorgen zugleich für bessere Abläufe für das medizinische Personal.
Das Kinderkrankenhaus Wilhelmstift gehört zu den zentralen Einrichtungen der Kinder- und Jugendmedizin in Hamburg. Jährlich werden hier rund 11.000 Kinder und Jugendliche stationär oder teilstationär sowie etwa 30.000 bis 35.000 ambulant behandelt.
Die Stadt Hamburg unterstützt die Einführung des neuen Triage-Bereichs mit rund 1 Mio. Euro aus dem Hamburger Krankenhausinvestitionsprogramm. Darüber hinaus erhält das Kinderkrankenhaus Wilhelmstift mit Bescheid aus Dezember 2025 eine einmalige Sonderförderung in Höhe von rund 6 Mio. Euro zur Wiederbeschaffung und Modernisierung wichtiger medizintechnischer Geräte. Dazu gehören unter anderem ein neues MRT-Gerät sowie moderne Beatmungsgeräte und Inkubatoren.

